Der Grafschafter Museums- und Geschichtsverein lud ein zum Gespräch über die Zukunft des Gartendenkmals  Moerser Schlosspark. „ Das beachtenswerte Stück unserer Stadtgeschichte bedarf der Obhut der Bürger“ führt der Vorsitzende Udo Pieper zur Begrüßung im voll besetzten Rittersaal des Grafschafter Museums aus, den die Museumsleiterin Diana Finkele für die Veranstaltung mit hochkarätigen Referenten zur Verfügung gestellt hatte.
Petra Engelen vom Landschaftsverband Rheinland sprach über die Probleme bei der Pflege und Erhaltung von Gartendenkmälern in Rheinland.
Stefan Oppermann und Jürgen Sommerfeld vom Fachbereich Stadtplanung und Gründflächen der Stadt Moers berichteten den interessierten Besuchern über die Ziele ihrer Parkplanungen.
Dieser Park, und das war Thema, ist einerseits ein geschätztes Gartendenkmal, das auch Besucher von außerhalb anziehen soll und auch anzieht, andererseits ist er ein  viel genutzter Teil des Moerser Alltagslebens.
In der lebhaften Diskussion des Publikums mit den Referenten wurde das Konfliktpotenzial zwischen der Alltagsnutzung durch die Bevölkerung und der Wertschätzung als Gartendenkmals deutlich. Das Radfahren, Hunde, Generationenspielplätze, Abfallbehälter und Rabenvögel und das Fehlen einer Parkordnung wurden als Probleme angesprochen. Ein älterer Moerser erinnerte sich an seine Jugendzeit, in der er mit einem Boot Moers auf dem Stadtgraben umrunden konnte. In dem Ziel, Bewahrung und Innovation durch bürgerliches Engagement mit einem Jahrestag des Park zu begehen, waren sich im Abschluss der Diskussionen alle Teilnehmer einig.

Mitmacher bitte melden unter info@gmgv-moers.de

 

 

 

 

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